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HALLO, ich bin Laszlo, noch 36 Jahre jung

und mich begeistert alles rund um das Thema Hochzeiten. 

Als Brautpaar steht man vor unglaublich vielen Fragen und Entscheidungen. Deswegen möchte ich euch hilfreiche Tipps zum Thema Hochzeit geben, damit ihr in allen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt und eine unvergessliche Hochzeit erlebt.

Ganz oft werde ich auch aus der Perspektive des Bräutigams schreiben.

Der geht ja sehr oft unter und es wird vergessen, dass es am Hochzeitstag nicht nur um die wunderschöne Braut geht sondern auch ein ganz besonderer und emotionaler Tag für den Bräutigam ist!

Aber erst einmal kommen wir wieder zurück zu mir, damit Ihr mich ein bisschen kennenlernt und ich möchte die ganzen Fragezeichen in eurem Kopf, wie denn Bitteschön ein Mann Weddingplanner werden möchte auflösen...

Ich drehe mal die Zeit ganze 13 Jahre zurück als ich nach Österreich gekommen bin, eigentlich ja nur um in einem Eisladen während der Eröffnung zu arbeiten, quasi auszuhelfen für Paar Wochen, tja wie Ihr merkt ist von ein Paar Wochen für immer geworden. In Ungarn war ich zuvor schon 3 Jahre für die Kette tätig, deswegen kam auch das Angebot eben im Ausland auszuhelfen. 

Das genau dass der Anfang von was großem werden würde habe ich mir zu dem Zeitpunkt nicht mal erträumen können. Nach dem Eisladen war es ganz schnell ein Restaurant und es folgte ein renommiertes Haus nach dem anderen, um genauer zu sein waren es drei Restaurants in denen ich bei einigen Events und Hochzeiten gearbeitet habe sehr oft auch als Führungskraft. Nach den Restaurants verschlug es mich vor 3 Jahren zu einem Caterer, der sehr, sehr viele Hochzeiten verrichtete. Dort kam zum ersten mal die Idee Hochzeitsplaner zu werden. Zugleich habe ich meine damalige Freundin auf dem Geburtstag ihrer Freundin ganz romantisch mit Kniefall und für sie komplett überraschend die Frage der Fragen gestellt!

Sie war so überrascht, dass sie am nächsten Tag so getan hat, als ob nicht passiert wäre... Das war aber auch absolut gerechtfertigt, immerhin habe ich meine Verlobte fast 3 Jahre ständig vollgelabert wie ich NIE HEIRATEN möchte, dass das ja schließlich nur eine Unterschrift, ok eigentlich zwei und ein Blatt Papier sei, das an unserer Liebe nichts ändern würde! Heute lache ich selber über diesen blöden Spruch!

Nach erfolgreicher Überzeugung, das ich es mit dem Heiraten ernst meine ging es auch schon mit den Vorbereitungen los, 1,5 Jahre hatten wir Zeit um alles so umzusetzen wie wir uns das vorgestellt hatten!

Von Anfang an war klar, welche Bereiche meine Verlobte übernimmt und welche ich übernehme.

Meine Verlobte war für den Design zuständig und ich um den Rest der Organisation, die Dienstleister sind aus dem schwärmen gar nicht rausgekommen, weil sie einen Bräutigam vor sich hatten, der sich voll mit reinbringt, Entscheidungen trifft und alles dafür tut um seiner Verlobten ein wunderschönen Hochzeitstag zu zaubern, ganz oft wurde mir auch die Frage gestellt, warum ich das nicht zu meinem Beruf mache. Jede freie Sekunde waren wir mit dem Thema Hochzeit beschäftigt, haben Hochzeitsmessen besucht, in Magazinen geblättert, haben auch gleichzeitig gemerkt, wie viel Arbeit hinter so einer Hochzeit steckt!

Je näher der Hochzeitstermin kam, umso größer wurde auch die Frage was wir nach der Hochzeit machen? Wie soll das 'normale' Leben ohne der Hochzeitsplanung weitergehen?

Die Idee mit dem Hochzeitsplaner wurde zwar öfter in den Raum geworfen, aber nichts richtiges damit gemacht, kein wunder, je näher die Hochzeit rückte, umso mehr Termine folgten: Mit der Band die Lieder zur Trauung durchgehen, den Anzug anpassen lassen, das gleiche beim Brautkleid, die Blumen fixieren, Gästebuch bestellen, Gastgeschenke besorgen, die Gästeliste noch mal checken, den Sitzplan zum 10. Mal umändern, in die Location fahren zur letzen finalen Besprechung, Ringe abholen, Torte fixieren,nebenbei läuft aber das ganz normale Leben mit Arbeit und Verpflichtungen weiter. Vom Stress am Tag vor der Hochzeit will ich gar nicht mal anfangen :)

Man erlebt eine Gefühlsachterbahn der besonderen art mit einem hauch von Nervenzusammenbruch, um es nett auszudrücken...  

Und dann ist er da, nach einer schlaflosen Nacht, der Tag der Tage auf den man 18 Monate hingearbeitet hat!!

Man steht da nimmt seine Gäste in Empfang, alle wollen mit dir quatschen, anstoßen, die Gedanken sind aber nur bei der Braut, bei DEINER BRAUT, wie sieht sie aus? Wie ist wohl das Kleid? Wie wird so der First Look?

Dann fängt die Musik an, das Lied zum Einzug läuft, die Blumenmädchen, Trauzeugin und Brautjungfern zeihen ein, plötzlich kommt so ein OHHH von den Gästen, DA KOMMT DIE WUNDERSCHÖNE BRAUT und ich habe nur noch Augen für sie, MEINE ZUKÜNFTIGE FRAU!!

In dem Moment, wo ich meine Frau beim Einzug bewundert habe, wurde mir klar, das Weddingplanner mein Traumberuf ist, ICH MÖCHTE BRAUTPAARE BEI DEM GANZ BESONDEREN, DEN SCHÖNSTEN TAG IN IHREM LEBEN BEGLEITEN, Ihnen dieses besondere Gefühl stressfrei ermöglichen damit sie Ihre Liebe ganz entspannt feiern können! 

Ich Laszlo, derjenige der noch vor 5 Jahren der erste war der beim Thema Hochzeit den Raum verlassen hat, ist jetzt Leidenschaftlicher Weddingplanner und Ratet jedem der noch nicht Verheiratet ist, dies zu tun, ja es ist zwar nur eine Unterschrift, aber diese Unterschrift verändert das ganze Leben, verwandelt eine Beziehung in eine Ehe! Das allerschönste ist, das man sich angekommen fühlt, die Ehe ist schöner als ich es mir jemals vorgestellt hab!

Nach unserer Hochzeit habe ich mich sofort über Ausbildungsmöglichkeiten schlau gemacht und umgehend bei der BFI in Wien bei den zwei besten Weddingplannerinnen in Österreich zum Lehrgang angemeldet. Ich habe zwar einige Hochzeiten Organisieren und betreuen dürfen, aber wollte trotzdem die Ausbildung machen und mich zertifizierter Weddingplanner nennen zu dürfen.

Danke fürs Lesen, 

bis bald!

 

 

 

 

 

 

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